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Es waren einmal zwei Teenager 😉

Nach dem Ende meiner Schulzeit hatte ich nur noch einen Gedanken: Endlich raus aus dem Elternhaus. Meinen eigenen Weg gehen, selbst Geld verdienen, so richtig erwachsen werden. Sebastian, mit ihm war ich gerade frisch zusammen, ging es ähnlich… Verschiedenste Ausbildungen verschlugen uns dann kreuz und quer durch Deutschland. Mal hier, mal dort, aber nirgends so richtig zu Hause. Für unsere ersten Jahre im Berufsleben lebten Sebastian und ich also stets fernab unserer Heimat.

Das hab ich Dir doch gleich gesagt!

Nach Geburt unserer Tochter verstärkte sich das Gefühl, dass irgendetwas nicht passte. Der Alltag war anstrengend, die Kleine weinte viel. Wir konnten kaum etwas unternehmen. Meine einzige Auszeit war es, einmal pro Woche den Volkshochschulkurs zu besuchen und das Nähen zu erlernen. Der allererste Stein auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Damals wussten wir davon allerdings noch gar nichts. In unseren Köpfen hörten wir schon die Stimmen der Verwandtschaft “Warum seid Ihr auch so weit weggezogen? Wir haben Euch doch gleich gesagt, dass Ihr Euch nicht wohlfühlen werdet. Es war doch klar, dass Ihr das alles allein nicht stemmen könnt…”

Wenn zwei sich streiten…

Die Idee zur Lieblingsmanufaktur kam uns ganz zufällig – aus einem banalen Streit heraus. Es ging um unsere Wohnungseinrichtung. Sebastian meinte: “Braun und pink passen nicht zusammen!” und ich entgegnete völlig überzeugt: “Alle Farben passen zusammen!” Das konnte ich nicht auf mir sitzen lassen und ging los: Stoffe einkaufen. Es entstanden vielfältige Schlüsselbänder, Sebastian half sogar beim Bügeln 😉

Und dann kam eines zum anderen. Er schlug vor, die entstandenen Werke online zu verkaufen. Die Fotografie liebte er schon immer, alles Technische, also der DaWanda- und später der Webshop, waren für ihn als Informatiker keine Hürde. Mit DaWanda wurde uns damals in 2010 der Einstieg recht einfach gemacht – dafür sind wir heute sehr dankbar. Wir hatten die Möglichkeit, weiter unseren Jobs nachzugehen und die Lieblingsmanufaktur wurde geboren … Dann konnten wir einfach nicht mehr aufhören: diese farbenfrohen, glücklich machenden Schlüsselbänder um uns zu haben, brachte immer eine gewisse Leichtigkeit in unseren Alltag.
 
Zeigt mir bitte die ganze Vielfalt der bunten Alltagsbegleiter!
 

“Dein Vater. Notarzt. Krankenhaus.”

Doch dann klingelte das Telefon: “Dein Vater. Notarzt. Krankenhaus. Sie wissen noch nicht, was mit ihm los ist”. Ich litt darunter, so weit fernab der Heimat zu sein. Jedes Wochenende – Autofahrten quer durch Deutschland. Während unserer Pendelfahrten entschieden wir: Dort, wo wir lebten, wollten wir nicht bleiben. Zurück in die Heimat! Unser Alltag war einfach nur stressig. Wir fühlten uns, egal, wo wir zuvor gewesen waren, nie wirklich heimisch. Wir vermissten die Familie, die schöne Landschaft der Heimat, das gute Essen, einfach alles…. All die Gegebenheiten sollten wohl ein Zeichen sein, etwas an unserem Alltag zu verändern: Raus aus dem Hamsterrad, hallo Lebensfreude – und die Lieblingsmanufaktur zieht einfach mit um.

Ein Gefühl, als ob die Sonne dauerhaft scheint…

Unser Umzug in die Heimat war zunächst wie der Start in ein neues Leben – auf einmal schien alles zu passen. Es fühlte sich an, als ob die Sonne dauerhaft scheinen würde 😉 Sebastian hatte schnell einen neuen Job gefunden. Wir erwarteten wieder Nachwuchs. Anne konnte teils im Home Office, teils vor Ort im Rhein-Main-Gebiet weiter für ihr “altes” Unternehmen arbeiten und pendelte hin und her. Die Lieblingsmanufaktur lief nebenbei, dafür arbeiteten wir oft (gerne (!)) bis spät in die Nacht. Zu den Schlüsselbändern kamen Schals und Tücher hinzu, zum DaWanda-Shop, mit dem wir gestartet waren, ein Amazon-Shop und irgendwann ein eigener Webshop. Aber klar, wir hatten uns alles ein wenig einfacher vorgestellt. Die buntgelaunte Lieblingsmanufaktur, anspruchsvolle Festanstellungen, und das waren mehr „Mehr-als-fulltime-Jobs“, die Organisation innerhalb der Familie, die Pflege unserer Partnerschaft, die Planung der wenigen verbleibenden Freizeit, der Haushalt … Wir spürten schon, dass wir so wie bisher nicht ewig weiter machen könnten.

Die Lieblingsmanufaktur wieder an den Nagel hängen?!

Irgendwann stand fest, wir müssen uns entscheiden: In den Angestelltenjobs bleiben oder unser Herzensbusiness fortführen? Puh, die Lieblingsmanufaktur war uns so ans Herz gewachsen. Sollten wir nun wieder alles aufgeben? Oder lieber unsere sicheren und gutbezahlten Jobs an den Nagel hängen? Was würde unseren Alltag wirklich stressfreier und leichter machen?

 
Ja, ich möchte gern mit Euch verbunden bleiben und mit der Bunten Post regelmäßig Abwechslungsreiches, Inspirierendes und Fröhliches von Euch aus der Lieblingsmanufaktur erfahren!

 

Die “Schaukelstuhl-Frage”

Um zu einer Entscheidung zu kommen, stellten wir uns die alles entscheidende Frage: Welche Geschichte wollen wir später einmal unseren Enkeln erzählen? Wir stellten uns also die „Schaukelstuhl-Frage“: Wenn wir mit 70 Jahren in einem Schaukelstuhl in einer Berghütte mit unseren Enkeln vorm Kamin sitzen und die Frage aufkommt… Opa, Oma, was habt Ihr eigentlich all die Jahre gearbeitet? Dann soll unsere Geschichte so aussehen 😉

“Wir gründeten die Lieblingsmanufaktur als ein Unternehmen, das uns anfangs immer neben unseren Angestelltenjobs begleitete. Für uns war das zunächst die perfekte Lösung: Abwechslung in unseren Alltag holen bei vorhandener Sicherheit einer Festanstellung. All die bunten Schlüsselbänder um uns herum machten uns einfach glücklich – und machen es auch heute noch 😉 Mit steigender Zahl “buntgelaunter” Kunden mussten wir aber eine Entscheidung für nur eine Sache treffen. Denn wir wollten nicht mehr in unserem immer stressiger werdenden Alltag verharren. Wir wollten raus aus dem Hamsterrad – rein in die glückliche, bunte Welt der Lieblingsstücke, die uns und damit auch Dich durch den Alltag begleiten.

Die Dream-Team-Lösung

Unser Mittelweg – eine Dream-Team-Lösung für uns – ist folgende: Sebastian kann auch neben seiner Festanstellung der Mann fürs Organisatorische, für Fotografie und Technik in der Lieblingsmanufaktur sein. Anne fertigt die farbenfrohen Glücksbringer aus der Lieblingsmanufaktur. Und kümmert sich nebenher um alles rund um Familie und Haushalt.

Eine Portion Glück & Lebensfreude – auch für Deinen Alltag

Wenn Du es möchtest, bringen wir mit den Lieblingsstücken eine Portion Glück & Lebensfreude auch in Deinen Alltag :) Denn ein Lieblingsstück zur Hand zu nehmen oder Dich damit im Schaufenster spiegeln ist wie eine kleine bunte Auszeit … So farbenfroh und vielfältig kommt es daher. Ein kurzer Impuls, sich an den kleinen Dingen des Lebens zu erfreuen. Einfach mal wieder für Dich zu sein. Kurz durchzuatmen. Wir sind davon überzeugt: Buntgelaunt geht vieles leichter.

Denn manchmal sind wir einfach alle in unserem Alltag gefangen. Der Tag ist total verplant. Wir bekommen zwar alles unter einen Hut. Doch letztendlich fallen wir abends einfach nur noch ins Bett. Und nun kommen die Lieblingsstücke ins Spiel: Es ist unsere Überzeugung, dass kleine, in den Alltag eingebaute Pausen, wichtig für Deine Zufriedenheit und Dein gefühltes Glück sind. Einfach kurz abschalten, Dich wieder neu zu sortieren, Prioritäten setzen, auch mal an Dich denken – daran soll Dich Dein Lieblingsstück erinnern, sobald es Dir in die Hände fällt.

 
Zu den bunten Lieblingsstücken…
Komm auf die bunte Seite des Glücks!

Anne & Sebastian 👫
aus der Lieblingsmanufaktur

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