Die beste Version meiner Selbst – Wie Du wirklich bei Dir ankommst
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Es gibt diesen Satz, der so groß klingt, dass wir fast davor zurückschrecken:
„Ich will die beste Version meiner selbst werden.“
Vielleicht hast Du ihn schon oft gehört. Vielleicht hast Du ihn Dir sogar selbst gesagt.
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Doch was bedeutet das eigentlich – und wie fühlt es sich wirklich an?
Denn so oft wird „die beste Version von mir“ missverstanden.
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Es klingt nach Perfektion. Nach höher, schneller, weiter. Nach einer Liste von Zielen, die man abhaken muss.
Doch vielleicht geht es für die beste Version Deiner selbst gar nicht darum, noch besser zu werden. Vielleicht geht es darum, wieder zu spüren, wer Du eigentlich bist.
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Special: Bevor wir tiefer eintauchen… Weiter unten findest Du eine Liste mit 55 Alltagssituationen, die Dich vielleicht überraschen. Viele davon erlebst Du täglich – und doch übersiehst Du, wie stark Du dabei bereits bist.
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Warum „die beste Version“ nicht im Außen liegt
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Viele von uns verbinden damit sofort eine Art „Projekt“.
✔ Gesünder leben.
✔ Produktiver werden.
✔ Erfolgreicher sein.
✔ Positiver denken.
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Und ja – das kann alles wichtig sein. Aber das ist nicht der Kern.
Denn wenn wir uns nur über Ergebnisse definieren, verlieren wir etwas Entscheidendes: die Verbindung zu uns selbst.
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Wir leben in einer Welt, die uns ständig sagt, wie wir sein sollten:
✨ immer freundlich,
✨ immer leistungsfähig,
✨ immer kontrolliert.
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Aber wer bist Du, wenn all das wegfällt?
Die beste Version von Dir selbst ist nicht die perfekte Fassade.
Es ist das ehrlichste, lebendigste, wahrste Du, das Du sein kannst.
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Die Sehnsucht hinter dem Wunsch
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Warum wollen wir überhaupt „besser“ werden?
Weil wir spüren, dass da noch mehr ist.
Mehr Tiefe. Mehr Freude. Mehr Wahrheit.
Wir merken, dass wir uns oft anpassen, funktionieren, Erwartungen erfüllen.
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Und gleichzeitig gibt es diese leise Stimme in uns, die sagt:
„Das bin ich nicht ganz. Da fehlt etwas.“
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Dieser Wunsch, die beste Version zu werden, ist im Kern eine Sehnsucht:
🌀 Nach Ehrlichkeit.
🌀 Nach Klarheit.
🌀 Nach einem Leben, das sich wirklich nach Dir anfühlt.
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Vielleicht denkst Du jetzt:
Stimmt… ich kenne diese Sehnsucht. Aber bin ich wirklich schon auf dem Weg dorthin?
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Oft sind wir strenger mit uns als nötig. Wir übersehen die leisen Momente, in denen wir uns bereits für uns selbst entscheiden.
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Denn weißt Du was? Viele Momente, in denen Du längst die beste Version Deiner selbst lebst, nimmst Du kaum wahr.
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Lass uns kurz hinsehen… auf die kleinen Situationen, in denen Du heute schon wächst, ehrlicher wirst und bei Dir ankommst.
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Lies die Liste unbedingt langsam… vielleicht erkennst Du Dich öfter wieder, als Du erwartest.
Vielleicht möchtest Du Dir die Aspekte markieren oder kopieren, in denen Du Dich wiederfindest. Vielleicht ergänzt Du innerlich Deine eigenen Momente.
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Jede einzelne Situation erinnert Dich daran, dass Du schon mitten in Deinem persönlichen Wachstum bist.
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Wenn Du merkst, dass Du erschöpft bist und Dir bewusst eine Pause gönnst.
.Wenn Du eine Nachricht nicht sofort beantwortest, weil Du erst in Dich reinspürst.
.Wenn Du zu etwas Nein sagst, obwohl Du Angst vor der Reaktion hast.
.Wenn Du ein Treffen absagst, weil Deine Energie gerade für Dich selbst gebraucht wird.
.Wenn Du nach einem vollen Tag nicht weiter funktionierst, sondern Dich hinsetzt und durchatmest.
.Wenn Du bei einer Entscheidung nicht fragst was andere tun würden, sondern was sich für Dich stimmig anfühlt.
.Wenn Du in einer Diskussion nicht recht behalten musst, sondern lieber ehrlich bleibst.
.Wenn Du in einem Gespräch sagst dass Dich etwas verletzt hat, statt es wegzulächeln.
.Wenn Du zu Deinem Tempo stehst, auch wenn andere schneller unterwegs sind.
.Wenn Du Deine To-Do-Liste nicht komplett schaffst und Dich nicht dafür beschimpfst.
.Wenn Du bewusst wählst, mit wem Du Zeit verbringst.
.Wenn Du nach einem Treffen beobachtest wie Du Dich danach fühlst und daraus etwas lernst.
.Wenn Du aus einem Gespräch rausgehst, in dem ständig über andere gelästert wird.
.Wenn Du eine alte Rolle nicht mehr einnehmen willst, nur damit Ruhe ist.
.Wenn Du Dich traust, eine andere Meinung zu haben und sie ruhig aussprichst.
.Wenn Du eine Einladung ablehnst, weil Du lieber einen Abend mit Dir selbst verbringst.
.Wenn Du merkst, dass Du Dich verstellst und innerlich einen Moment stoppst.
.Wenn Du nach einem Streit nicht nur schaust wer schuld war, sondern was Du fühlst.
.Wenn Du Dich bei jemandem entschuldigst, ohne Dich klein zu machen.
.Wenn Du ein Kompliment annimmst – statt es direkt wegzuwischen.
.Wenn Du Dir morgens eine Minute nimmst, um zu fühlen wie es Dir wirklich geht.
.Wenn Du merkst, dass Du gerade nur funktionierst und Dir innerlich sagst: Ich sehe das.
.Wenn Du eine Entscheidung nicht triffst, um zu gefallen, sondern um Dir treu zu bleiben.
.Wenn Du bei einer Verabredung spürst, dass Dir etwas zu viel ist und Du das ansprichst.
.Wenn Du Dir erlaubst, traurig zu sein, obwohl von außen alles gut aussehen könnte.
.Wenn Du bei Social Media bewusst aussteigst, weil Du merkst dass es Dich runterzieht.
.Wenn Du aufhörst, Dich mit Menschen zu vergleichen, die ein ganz anderes Leben haben.
.Wenn Du in einen vollen Tag einen kurzen Spaziergang nur für Dich einbaust.
.Wenn Du bewusst langsam isst und nicht nebenbei Mails checkst.
.Wenn Du merkst, dass eine alte Geschichte in Dir triggert und Du sie nicht mehr glaubst wie früher.
.Wenn Du abends nicht nur fragst, was Du geschafft hast, sondern auch wie Du Dich gefühlt hast.
.Wenn Du mitten im Stress einen Moment lang Deine Hand auf Dein Herz legst.
.Wenn Du Dich bewusst für bequeme Kleidung entscheidest, weil Dein Körper heute Ruhe braucht.
.Wenn Du jemanden nicht rettest, sondern bei Dir bleibst und Deine Grenzen spürst.
.Wenn Du Unterstützung annimmst, statt alles allein beweisen zu wollen.
.Wenn Du Deine Bedürfnisse nicht mehr automatisch hinten anstellst.
.Wenn Du Dir erlaubst, nichts zu leisten und den Tag trotzdem nicht als verloren siehst.
.Wenn Du ehrliche Tränen zulässt, statt sie wegzublinzeln.
.Wenn Du merkst, dass Du Dich innerlich gerade bewertest und dann liebevoller mit Dir sprichst.
.Wenn Du Dich traust, zu sagen, was Du Dir wünschst statt nur zu hoffen, dass man es merkt.
.Wenn Du nach innen hörst bevor Du etwas zusagst.
.Wenn Du spürst, dass eine Umgebung Dir nicht gut tut und das ernst nimmst.
.Wenn Du einen Fehler nicht als Beweis gegen Dich nutzt, sondern als Erfahrung.
.Wenn Du im Alltag kleine Dinge bewusst wahrnimmst… Licht, Stille, Wärme.
.Wenn Du in angespannten Momenten bewusst langsamer sprichst.
.Wenn Du nicht sofort in Aktion gehst, sondern erst fühlst was gerade dran ist.
.Wenn Du Dich traust zu sagen: Ich weiß es gerade nicht.
.Wenn Du für Dich einstehst, auch wenn jemand das unbequem findet.
.Wenn Du innerlich stolz auf Dich bist obwohl es niemand sieht.
.Wenn Du merkst, dass Du gewachsen bist, weil Dich Dinge nicht mehr so treffen wie früher.
.Wenn Du Dir Zeit nimmst um zu schreiben und Deinem inneren Chaos Worte gibst.
.Wenn Du eine alte Geschichte über Dich hinterfragst und nicht mehr alles glaubst, was Dein Kopf erzählt.
.Wenn Du erkennst, dass Du Dich verändert hast und Dir innerlich dafür dankst.
.Wenn Du spürst, dass die beste Version Deiner selbst nicht weit weg ist… sondern genau hier mit Dir sitzt.
.Wenn Du diesen Beitrag liest, weil Du Dich selbst ernst nimmst und neugierig bist wer Du wirklich bist.
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Vielleicht hast Du Dich in vielen Situationen wiedererkannt. Vielleicht waren es nur wenige.
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Beides ist okay.
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Wichtig ist nicht, wie viele Punkte Du innerlich abhakst… sondern dass Du erkennst, wie viel in Dir bereits gewachsen ist.
Und trotzdem fühlt sich der Weg zu Dir selbst manchmal schwer an:
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Warum es oft so schwer ist
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Der Weg zu Dir selbst klingt so einfach.
„Sei einfach Du selbst!“
Aber was heißt das eigentlich?
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Viele von uns haben verlernt, sich selbst zuzuhören.
Wir wurden groß mit Regeln und Erwartungen:
✔ Sei brav.
✔ Enttäusche niemanden.
✔ Mach es allen recht.
✔ Sei stark.
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Und so haben wir begonnen, Rollen zu spielen. Masken aufzusetzen.
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Je länger wir das tun, desto schwerer fällt es uns zu spüren:
❇ Wer bin ich wirklich?
❇ Was will ich wirklich?
❇ Was tut mir wirklich gut?
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Die beste Version beginnt mit Ehrlichkeit
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Der erste Schritt ist nicht, etwas zu „tun“.
Es ist, ehrlich mit Dir selbst zu werden.
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Fragen, die helfen können:
✨ Was will ich wirklich – nicht nur was soll ich wollen?
✨ Wo sage ich Ja, obwohl ich Nein meine?
✨ Wo verbiege ich mich, um zu gefallen?
✨ Wo bin ich schon längst über meine Grenzen gegangen?
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Diese Fragen sind nicht immer bequem.
Aber sie sind der Anfang.
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Denn solange Du Dich selbst nicht wirklich anschaust, kannst Du auch keine Version von Dir selbst werden, die sich richtig anfühlt.
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Warum die Antworten in Dir liegen
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Vielleicht denkst Du jetzt:
„Aber ich weiß gar nicht, wie ich das herausfinden soll.“
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Die gute Nachricht ist: Die Antworten sind schon da.
Nur sind sie oft überdeckt. Vom Lärm im Kopf. Von Zweifeln. Von alten Geschichten.
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Was es braucht, ist nicht noch mehr Aktion.
Sondern Raum.
Raum, still zu werden und zuzuhören.
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Die Kraft des Schreibens
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Einer der einfachsten und gleichzeitig tiefsten Wege dahin ist das Schreiben.
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Nicht als Tagebuch voller Erwartungen.
Sondern als Raum für Dich.
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Beim Schreiben passiert etwas Magisches:
🖋 Deine Gedanken verlangsamen sich.
🖋 Deine Gefühle bekommen Platz.
🖋 Du erkennst Muster.
🖋 Du spürst ehrlicher, was Deins ist.
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Es muss nicht schön klingen. Es muss nicht logisch sein.
Es darf einfach ehrlich sein.
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Entscheidungen für Dich
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Die beste Version Deiner selbst wird nicht über Nacht entstehen.
Es ist kein Ziel, das Du abhaken kannst.
Es ist ein Prozess.
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Manchmal bedeutet das auch, Entscheidungen zu treffen:
❇ Grenzen zu setzen.
❇ Nein zu sagen.
❇ Dinge loszulassen.
❇ Menschen zu enttäuschen.
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Aber am Ende bedeutet es vor allem:
Dich selbst nicht mehr zu enttäuschen.
Dir selbst treu zu sein.
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Es darf leicht beginnen
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Vielleicht spürst Du jetzt:
„Ja, das klingt alles richtig – aber ich weiß nicht, wie ich anfangen soll.“
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Das ist okay.
Es muss nicht groß sein.
Es darf klein sein.
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Vielleicht stellst Du Dir heute nur eine einzige Frage:
✨ Was ist heute mein ehrliches Ja – und was mein ehrliches Nein?
Oder Du nimmst Dir fünf Minuten, um Deine Gedanken aufzuschreiben.
Vielleicht atmest Du einfach ein paar Minuten bewusst – nur für Dich.
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Es ist nicht das große Tun, das Dich verändert.
Es ist das ehrliche Sein.
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Stell Dir vor, Du könntest diese Entwicklung bewusst begleiten statt zufällig bemerken…
Stell Dir vor, Du hättest einen kleinen Kompass, der Dich sanft zurück zu Dir führt – jeden Tag ein Stück.
Genau dort setzt die Einladung an, die wir für Dich gestaltet haben.
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Dein nächster Schritt
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Wenn Du das Gefühl hast, dass jetzt der Moment ist, wirklich bei Dir selbst anzukommen – dann möchten wir Dich herzlich einladen.
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Wir haben etwas gestaltet, das Dich liebevoll dabei unterstützt:
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Es ist kein klassisches Workbook mit Regeln und Aufgaben.
Sondern eine Einladung:
🌿 26 Fragen – von A wie Annehmen bis Z wie Zuversicht.
🌿 Mal still. Mal tief. Mal überraschend klar.
🌿 Immer verbunden mit Dir.
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Es braucht keine Vorkenntnisse. Keine perfekte Routine. Nur ein paar Minuten am Tag – die Dir gehören.
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Wenn Du magst, darfst Du Dich auf eine Reise zu Dir selbst begeben.
Sanft. Ehrlich. Schritt für Schritt.
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Weil die beste Version Deiner selbst schon da ist.
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Weil sie nur darauf wartet, dass Du ihr wieder zuhörst.
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✨ Lass uns gemeinsam diesen Weg gehen – zurück zu Dir.
Weil Du es wert bist. ✨
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Bunte Grüße,
Deine Klarheits-Komplizen
Anne & Sebastian
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