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? Wir lieben Farben! ?

– Blau machen –

Und so kommen uns bei bestimmten Redewendungen Fragezeichen in den Kopf. Woher kommt das eigentlich – warum sagt man das so?

Heute geht es also ums ? BLAU MACHEN: Nicht zur Arbeit erscheinen, einfach mal etwas nicht tun, wozu man eigentlich verpflichtet ist.

Es gibt zwei Theorien, wo das Blau machen seinen Ursprung haben könnte:

  1. Es könnte in Verbindung mit dem jiddischen Wort „belo“ stehen; dies steht für ohne / schlecht; also „ohne Arbeit sein“.
  2. Eine andere Theorie beruft sich auf die Arbeitsprozesse im Färberwesen: Die Indigo- und Waidfärber mussten als letzten Arbeitsschritt die gefärbten Stoffe lufttrocknen lassen, hatten also in dieser Zeit nichts zu tun. So könnte aus Blau machen ein Synonym für Nichtstun entstanden sein.

Wusstest Du, dass es unter Handwerkern auch mal einen „Blauen Montag“ gab? An diesem ersten Arbeitstag der Woche wurde dann nur mit halber Kraft oder sogar gar nicht gearbeitet.

So bekommt das ? Blau machen ? doch gleich eine viel positivere Bedeutung! Oder findest Du nicht?

aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Blauer_Montag#Blau_machen


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